2.Tag in Delhi
Am Frühstückstisch treffen sich Reisende aus den USA, Frankreich, Deutschland und China. Letztere Drei sorgen für kurzes Stutzen, doch der Wirt klärt auf: Sie waren schon vor dem Ausbruch der Krankheit da und wollen jetzt nicht recht zurück. Das Ganze wird langsam teuer für sie, doch der Wirt hilft zu organisieren. Zwei Französinnen wollen nach Kalkutta, von dort auf die Andamanen (traumhaft), danach nach Goa. Sie schwärmen vom Taj Mahal und gehn dann eine rauchen. Die Amis sind immer ein halbes Jahr auf Reisen, also eiserne Traveller, stecken aber auch fest, weil sie nicht mehr aufs Kreuzfahrtschiff mit Cinesen dürfen. Jetzt wollen sie, obwohl sicher schon 75, per Rad weiter. Wir laufen zur Metro, die super sauber und schnell ist. Aber alle Ticketcounter sind verwaist, man muss elektronisch einchecken, bissl mühsam, aber geht. Ein Plastikcoin rollert zum Schluss raus, ohne den gar nix geht, nicht mal das Verlassen der Ubahn. Massen von Männern sind unterwegs, alle tragen einen ...